März 23, 2009
Was ist eigentlich ein Blind Date?
Ein Blind Date ist ein Treffen zweier Menschen, die sich bis dato völlig unbekannt sind. Sie wissen nicht, wie der andere aussieht und haben im Vorfeld kaum oder gar nicht miteinander kommuniziert. Die Gründe für ein Blind Date sind recht unterschiedlich. Viele Menschen hoffen, auf diese Weise vielleicht den Partner ihres Lebens zu treffen. Andere erhoffen sich einfach einen spannenden und prickelnden Abend oder vielleicht auch, dass dieser in einem One-Night-Stand oder in einer heißen, aber unverbindlichen Affäre mündet. In jedem Falle ist mit einem Blind Date natürlich Aufregung und Spannung verbunden – schließlich weiß keiner der beiden Teilnehmer, was ihn erwartet und ob das Date einen schönen Verlauf nimmt oder ob man seinem Gegenüber eventuell gar nichts abgewinnen kann. Blind Dates sind daher etwas für Menschen, die Neuem aufgeschlossen sind und auch ein wenig das Abenteuer lieben. Unnötige Risiken muss man aber auch beim Blind Date nicht eingehen. Deshalb sollte ein solchen Treffen immer an einem öffentlichen Ort stattfinden.
Wie wird ein Blind Date organisiert?
Wer einmal ein Blind Date ausprobieren möchte, hat dazu eine ganze Reihe von Möglichkeiten. Früher wurden Blind Dates häufig durch einen gemeinsamen Freund oder Bekannten organisiert, der der Meinung war, dass zwei ihm bekannte Menschen, die sich nicht kennen, wohl füreinander geeignet wären. Heutzutage ist der erste Anlaufpunkt das Internet. Hier kann man in Social Networks oder Kontaktbörsen auf die Suche nach möglichen Partnern gehen und ein Blind Date verabreden. Nicht nur im Internet bieten auch spezielle Blind Date Agenturen ihre Dienste an. Diese lassen sich grob in regionale und überregionale Agenturen unterscheiden. Während die regionalen Agenturen sich meistens gut in der jeweiligen Region auskennen und daher auch die besten Orte für einen Blind Date Treffpunkt kennen, ist das Angebot an potenziellen Blind Date Partnern bei den überregionalen Agenturen meist größer. Agenturen veranstalten auch Blind Date Dinner, bei denen mehrere weibliche und männliche Singles zusammenkommen und sich gegenseitig kennen lernen können. Aber auch Kneipentouren, Cocktailparties oder sogar Golfkurse werden als Blind Date Veranstaltung angeboten. Immer mehr im Kommen ist seit einigen Jahren das sogenannte Speed-Dating, das meist in Großstädten oder Ballungsgebieten veranstaltet wird. Bei diesen Events finden sich zahlreiche Singles ein und jede Teilnehmerin verbringt mit jedem Teilnehmer eine vorher verabredete Zeit von wenigen Minuten zum kennen lernen. Bei Sympathie können Telefonnummern getauscht oder weitere Verabredungen getroffen werden. Neben Internetkontaktbörsen und Singlepartys bieten sich nach wie vor auch die klassischen Kontaktanzeigen zum Anbahnen eines Blind Dates an. Um herauszufinden, welche Blind Date Form einem am ehesten liegt, sollte man die verschiedenen Blind Date Möglichkeiten vergleichen.
Blind Date ausprobieren
Nimmt man an einem organisierten Blind Date teil, braucht man sich im Vorfeld um nichts zu kümmern. Will man sich privat verabreden, muss man nicht nur ein Blind Date finden, sondern auch sorgfältig vorbereiten. Der Blind Date Treffpunkt sollte ein lebhafter, öffentlicher Ort sein, von dem man zur Not auch schnell wieder verschwinden kann, falls das Date schief läuft. Da man sein Gegenüber nicht kennt, muss natürlich ein Erkennungszeichen verabredet werden. Das kann zum Beispiel die berühmte Rose im Knopfloch sein, aber auch ein bestimmtes Kleidungsstück oder etwas ähnliches. Geht man mit Offenheit, aber auch der nötigen Vorsicht an die Sache heran, kann das Blind Date eine prickelnde und aufregende Sache sein.














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